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Arzt

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

 

an dieser Stelle möchten wir Sie mit arztbezogenen Informationen versorgen und Fragen beantworten, die immer wieder an uns herangetragen werden. Der Katalog soll nach und nach um aktuelle Themen ergänzt werden.

Wir freuen uns auf Ihre Hinweise und Themenvorschläge persönlich, telefonisch oder per Mail.


Folgende Links führen Sie direkt zu den Themen:


Diabetes und jodhaltige Kontrastmittel

Was muss bei Untersuchungen mit Kontrastmittel beachtetet werden?
Für Untersuchungen der Bauchorgane sind Kontrastmittel, welche vor der Untersuchung getrunken werden, häufig eine wichtiger Bestandteil der Untersuchung. Diese Kontrastmittel werden einige Zeit vor der Untersuchung oder kurz vorher getrunken. Einige dieser Mittel enthalten Zucker.
Wer an Diabetes erkrankt ist, darf natürlich nicht die zuckerhaltigen Mittel zum Trinken bekommen. Schon allein deshalb wird vor der Gabe dieser Mittel nach der Zuckerkrankheit gefragt.

Bei welchen Diabetes-Medikamenten können Wechselwirkungen auftreten?
Das Diabetesmedikament Metformin ist weit verbreitet und wird überwiegend über die Nieren ausgeschieden. Durch die Einnahme von Metformin
und zusätzliche Gabe von Kontrastmittel kann es zu seltenen lebensbedrohlichen Komplikationen (Laktatazidose) kommen, insbesondere wenn die Nierenfunktion eingeschränkt ist. Es ist darum besser, dass Diabetiker 3 Tage vor der Untersuchung und 2 Tage danach das Medikament absetzen. Dann wieder einschleichende Einnahme nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

Welche Medikamente enthalten Metformin?
Avandamet, Meglucon, Biocos, Mekoll, Bonformin, Mescorit, Competact, Met®, Diabesin, Metfodoc, Diabetase, Metfogamma, Espa-formin, Metfor, Eucreas, Metform, Glucobon biomo, Metformdoc, Glucophage, Metformin, Janumed, Siofor, Juformin, Thiabet, Mediabet, Velmetia u.v.a.

Welche Medikamente sind nicht metforminhaltig?
Glucobay, Amaryl, Glimerid, Glimeperid


Röntgenuntersuchung des Kopfes nach einem Trauma

CT des Kopfes - axiale Ansicht

Früher war es üblich, dass bei einer Traumabeteiligung des Kopfes, eine Röntgenaufnahme des Schädels durchgeführt wurde. Durch die Möglichkeiten der modernen Technik hat sich allerdings die Einschätzung  dieser Untersuchung grundlegend geändert.

Das hat folgenden Hintergrund:
Vor nicht allzu langer Zeit war das Röntgen die einzige Möglichkeit, z. B. einen Bruch des Schädels zu erkennen. Allerdings ist ein Bruch des Schädelknochens zwar schmerzhaft aber nicht wirklich gefährlich. Viel wichtiger ist die Fragestellung, ob z. B. in Folge eines Unfalls innerhalb des Kopfes Verletzungen auftreten, z. B. Einblutungen in der Hirnregion. Diese Einblutungen in der Hirnregion können mit dem normalen Röntgen des Schädels weder nachgewiesen noch ausgeschlossen werden. Ob ein Schädel gebrochen ist oder nicht hat darauf keinen Einfluss. Darum gibt die Strahlenschutzkommission die folgende Empfehlung:

"Das Röntgen des Schädels ist nach einem entsprechenden Unfall nicht mehr indiziert. Auch die Spezialaufnahmen der NNH oder der Orbita sind nur dann indiziert, wenn eine Computertomographie nicht zur Verfügung steht."
Da in unserer Praxis eine entsprechende Untersuchungsmöglichkeit vorliegt, gibt es keinen Grund mehr, nach einem Trauma die Röntgenuntersuchung des Schädels durchzuführen.

Anbei ein Link zur Strahlenschutzkommission und zu den entsprechenden Empfehlungen (pdf-Viewer erforderlich, siehe Kapitel K, Seite 53 ff).


http://www.ssk.de

Empfehlungen der SSK zu bildgebenden Untersuchungen

Kommentar zur obigen Empfehlung:

Wenn es keine schwerwiegenden Befürchtungen gibt (K1), dann ist die Röntgenuntersuchung des Schädels nicht indiziert (siehe N in der Tabelle, bedeutet keine Indikation). Wenn es Befürchtungen gibt, dann ebenfalls nicht. Jedoch sind die Schnittbilduntersuchungen  bei Verschlechterung der Situation oder den anderen aufgeführten Indikationen die Methoden, welche von der SSK empfohlen werden.

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